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Interreligiöser Dialog
Der Austausch zwischen Menschen verschiedener Religionen ist dem Landkreis Hameln-Pyrmont sehr wichtig und wird unterstützt und gefördert. So kann ein gegenseitiges Verständnis erreicht werden, sowie Toleranz gegenüber den Glaubensgemeinschaften und deren Ansichten.
Durch diese Dialoge können Missverständnisse abgebaut, sowie gemeinsame Werte entdeckt werden. Hierdurch wird ein friedvolles miteinander gefördert und der Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft unterstützt.
Die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft kann nur gelingen, wenn auch gegenüber ihrer Religion Wissen und damit einhergehend ein Verständnis aufgebaut und gemeinsam übergreifende Werte entdeckt und vertreten werden.
Der Landkreis Hameln-Pyrmont stellt sich dieser Aufgabe und bringt dies in seinem Leitbild zum Ausdruck:
• „Menschen finden in der Vielfalt Hameln-Pyrmonts ihren idealen Lebens- und Arbeitsort – in jeder Lebensphase mit unterschiedlichen Lebensentwürfen.
• Wir schöpfen Stärke und Zukunftsfähigkeit aus der Vielfalt der Menschen.
• Wir fördern das Miteinander und das Verständnis füreinander.“
Um die Belange der verschiedenen Religionen im Landkreis Hameln Pyrmont zu berücksichtigen, Streitigkeiten und Ungerechtigkeiten aus religiöser Sicht zu entschärfen, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont den Interreligiösen Dialog eingerichtet. Seitdem treffen sich regelmäßig die Verantwortlichen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften zu Diskussionen und Dialogen zu politischen und religiösen Themen.
Was macht der Interreligiöse Dialog?
Der Interreligiöse Dialog agiert als ein Gremium, welches aus mehreren Vertretern/innen unterschiedlicher Religionen und Glaubensgemeinschaften zusammengesetzt ist. Diese beraten oder diskutieren unterschiedliche Thematiken gemeinsam mit Verwaltung und Politik. Folgende Schwerpunktaufgaben wurden für den Interreligiösen Dialog festgelegt:
• Den Landkreis Hameln-Pyrmont bei Fragen des interreligiösen Zusammenhaltes beraten
• Organisation von gemeinsamen Veranstaltungen
• Themenabende und Diskussionsrunden um über Religionen zu informieren und zu sensibilisieren
• Regelmäßige Sitzungen zur Begegnung und Austausch
• Gemeinsames Begehen von religiösen festen, für gemeinsames Gedenken, Mahnen, beten
• Information und Aufklärung über Lehre, Tradition und Lebenspraxis
• Bei Interessenkonflikten helfen
Das Handeln des Interreligiösen Dialoges folgt nach keiner Satzung und wird situations- und bedürfnisorientiert genutzt. Sie lehnen sich an den Weltethos an und agieren somit nach dessen Grundsätzen.